KLIMA - NEUTRAL ÜBERNACHTEN MIT     CLIMATE PARTNER

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Klimaneutrale Übernachtungen

Emissions - Bilanz

Was ist das eigentlich?

Warum bieten wir so etwas an?


 

Durch einen kleinen Aufpreis auf Ihre Übernachtung können Sie die CO2-Emissionen Ihres Aufenthaltes bei uns ausgleichen und damit klimaneutral übernachten. Mit Ihrem Beitrag wird ein zertifiziertes Klimaschutzprojekt unterstützt, durch das zusätzliche CO2-Emissionen vermieden werden – in unserem Fall ein Wasserkraftwerk in Renun, Indonesien. Alle CO2-Emissionen, die mit Ihrem Aufenthalt in unserem Haus verbunden sind – z.B. Energieverbrauch, Textilreinigung, Verbrauchsmaterialien oder Gastronomie – sind damit erfasst. Klimaneutrale Übernachtungen sind daher eine optimale Ergänzung unseres bestehenden Umwelt- und Klimaschutzengagements.

Wie funktionieren Klimaschutzprojekte?

Klimaschutzprojekte sparen Treibhausgasemissionen ein oder vermeiden zusätzliche, indem etwa anstelle eines Kohlekraftwerks ein Windkraftwerk errichtet wird. International anerkannte Standards belegen diese Einsparung und sorgen für Transparenz. Die Grundlage dafür entstammt dem Kyoto-Protokoll, das die globale Förderung einer nachhaltigen Entwicklung und die Vermeidung von CO2 anstrebt.

Wie errechnet sich der Beitrag?

Wir arbeiten mit den Klimaschutz-Experten von ClimatePartner zusammen, die für unser Haus den CO2-Ausstoß einer typischen Hotelübernachtung ermittelt haben. Dieser beträgt zurzeit 72 kg CO2. Der Beitrag für Sie hängt damit lediglich von der Anzahl der Personen und Übernachtungen in unserem Hause ab.

 
Trotz bereits realisierter Umweltschutzmaßnahmen fallen auch bei uns CO2-Emissionen durch Faktoren wie Energieverbrauch, Lebensmittel, Mitarbeiteranfahrt oder Textilreinigung an. Ein Teil dieser CO2-Emissionen kann gar nicht vor Ort vermieden werden. Klimaneutrale Übernachtungen sind daher eine logische Erweiterung unseres bestehenden Engagements. Mit der Möglichkeit, auf freiwilliger Basis ein Klimaschutzprojekt zu unterstützen, folgen wir dem Grundsatz: Vermeiden, Reduzieren, Ausgleichen – eine der wichtigsten Leitlinien für effektiven Klimaschutz.

Welches Projekt wird unterstützt?

Aktuell unterstützen wir ein Klimaschutzprojekt in Renun, Indonesien. Da das Projekt den Bau eines Kohlekraftwerkes überflüssig macht, trägt es direkt zur Verbreitung sauberer Technologie in einer schnell wachsenden und energiehungrigen Region bei. Das Projekt ist nach dem Verified Carbon Standard (VCS) und dem Social Carbon Standard zertifiziert und erfüllt damit neben den Kernanforderungen im Klimaschutz auch zahlreiche zusätzliche Sozial- und Umweltkriterien. Ihr Beitrag hilft daher nicht nur dem Weltklima, sondern auch der lokalen Bevölkerung vor Ort – z.B. durch Arbeitsplätze und zusätzliche Bildungsangebote. Pro Jahr werden durch das Wasserkraftwerk ca. 230.000 t CO2-Emissionen eingespart. Das Projekt wird regelmäßig durch internationale Experten geprüft und überwacht.

Ist das nicht "Ablasshandel"?

Wir sind überzeugt, dass unser Engagement für den Klimaschutz nichts mit Ablasshandel zu tun hat. Wir versuchen alles, um unsere CO2-Emissioen vor Ort immer weiter zu reduzieren. Mit dem freiwilligen CO2-Ausgleich machen wir ein Angebot an unsere Gäste, noch mehr zu tun – jetzt und heute. Denn eines steht fest: nur mit lokalen Maßnahmen werden wir den Klimawandel nicht in den Griff bekommen. Außerdem kann keines der zahlreichen Klimaschutzprojekte, die es weltweit gibt, ohne externe Unterstützung existieren. Sie tragen mit Ihrem Beitrag also sehr direkt dazu bei, dass weitere Klimaschutzmaßnahmen entstehen können.

Wieso ist unser Klimaschutzprojekt in Indonesien?

Das hat verschiedene Gründe. Mit der wichtigste Grund ist, dass es vor Ort in Deutschland praktisch keine zertifizierten Klimaschutzprojekte gibt, die nach den Maßgaben des Kyoto Protokolls als zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen gewertet werden können. Schließlich werden in Deutschland sehr viele Maßnahmen bereits staatlich gefördert und können auch ohne zusätzliche Mittel wirtschaftlich betrieben werden. Ein Engagement in Entwicklungs- und Schwellenländern ist außerdem ganz im Sinne des Kyoto Protokolls, denn man möchte gezielt einen Know-How und Technologietransfer in diese Regionen fördern.


Das ist auch ökonomisch sinnvoll, denn pro Euro investiertem Kapital können in Entwicklungs- und Schwellenländern im Regelfall deutlich mehr C

CO2-Emissionen eingespart werden als in Industrieländern. Und die Wirksamkeit ist in jedem Fall gegeben, denn für das globale Klima ist es unerheblich, ob Sie CO2-Emissionen vor Ort einsparen oder in einem anderen Land. Jede Tonne CO2, die vermieden wird, entlastet das globale Klima in gleichem Maße.

Findet der Klimawandel wirklich statt?

Ja, findet er. Wissenschaftler sämtlicher Disziplinen sind sich einig: Unser Klima wandelt sich durch die erhöhte Konzentration von CO2 und anderen Treibhausgasen in der Atmosphäre. Diese Zunahme an Treibhausgasemissionen ist vom Menschen verursacht. Sie verstärkt den Treibhauseffekt und führt damit zur globalen Erwärmung. Die Auswirkungen sind bereits heute sichtbar: Schmelzende Polkappen, Anstieg des Meeresspiegels und Zunahme von Wetterextremen sind nur einige Beispiele. Eine weitere Temperaturerhöhung führt unvermeidlich zu Naturkatastrophen wie Flut, Dürre und Stürmen, zu Armut, Versorgungsmangel sowie zu sozialen Krisen.